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QR Codes – ein Sinnvolles Rekruting Tool?

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Das QR steht in diesem Fall für ‘Quick Response’. QR Codes sind zwei-dimensionale Gebilde die verschiedene Daten enthalten können, vor allem Links zu Webseiten. Dadurch können sie Problemlos als Rekruting Tool eingesetzt werden. Aber wie nützlich ist diese Methode wirklich?

QR Codes wurden 1994 von dem japanischen Unternehmen Denso entwickelt. Seitdem steigt die Beliebtheit innerhalb Japans stetig an. In Deutschland tauchte erstmals 2007 solch ein QR Code auf. Das Magazin Spex bildete einen Code auf der Titelseite ab der auf einen Artikel über den QR Code weiterleitete. Seither wird dieses Tool in vielen Branchen eingesetzt, vor allem für Werbezwecke, aber seit neuestem auch im Rekruting Bereich. Diese Codes können mit allen Smartphones mit integrierter Kamera und der entsprechenden kostenlosen App gelesen werden. Durch einen Fehler korrigierenden Code kann trotz eines 30%igen Verlusts des Codes, der Code trotzdem noch gelesen werden.

Die Erstellung dieser Codes ist kostenlos, daher steht derer Nutzung von Personalern für Rekruitingzwecke eigentlich nichts im Wege. Ein Code kann zum Beispiel in einem Printmedium in der ein Stellenanzeige veröffentlicht wurde gesetzt werden. Diese könnte dann zum Beispiel auf eine Seite verlinken auf der Bewerber weitere Informationen zum Unternehmen oder zu einer offenen Stelle finden. Sollte die Unternehmensseite auch für mobile Endgeräte optimiert sein, kann der QR Code auch direkt zum Bewerbungsformular führen. Einzige Problem hierbei ist, dass der Lebenslauf und weitere Anhänge nicht direkt vom Mobil Telefon verschickt werden können, sonder nachgereicht werden müssen.

Auf Karriere Messen bieten sich QR Codes auch an. Interessenten müssen nicht lange in der Schlange warte um die Informationen zu erhalten. Sie können die wichtigen Daten direkt auf ihrem Telefon abrufen und einsehen. Auch Bewerber selbst können sich QR Codes zu nutze machen indem sie diese zum Beispiel auf ihre Lebensläufe machen. Diese Codes können dann den HR Manager zum Beispiel zu Arbeitsproben oder die eigene Seite führen. Ein weiterer Vorteil für die HR Abteilung ist, dass der Erfolg von solchen Maßnahmen direkt Messbar ist. Unternehmen können direkt sehen welcher Code wann, von wem und von welchem Gerät geklickt wurde. Mit den Daten können dann die Marketing Maßnahmen weiter optimiert werden.

Große Unternehmen wie Siemens, Pepsi oder auch Google haben bereits Rekruting Kampagnen mit QR Codes gemacht. Die Nutzung solcher Codes vermittelt dem Bewerber direkt die Fortschrittlichkeit eines Unternehmens. Allerdings wird es werden sich QR Codes wohl in naher Zukunft noch keine große Anwendung im HR Bereich finden, da viele Rekruter sich immer noch sträuben neue Technologien zu nutzen. Außerdem hat nicht jeder Bewerber ein QR Code lese-fähiges Handy. Daher müssen Unternehmen sehr darauf achten welche Zielgruppe angesprochen werden soll bevor solche Codes zum Einsatz kommen.

Adidas nutzt QR Codes schon seit längerem in ihrem Rekrutierungsprozess und es trägt Früchte. Dadurch sind sie in der Lage sich Bewerber Pipeline anzulegen auf die sie immer zugreifen können. Einen Bericht dazu gibt es bei ERE. [ENG]

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